
Der Balanceakt: Mehr Leistung aus Ihren UV-Lampen herausholen
Hochdruckquecksilberlampen sind die echten Arbeitstiere bei der UV-Härtung. 15 Jahre lang haben wir andere Herstellerprodukte unter eigenem Namen verkauft – doch irgendwann hatten wir genug davon. Wir wollten etwas Besseres. Deshalb haben wir ein Jahrzehnt lang an unseren eigenen Mischungen aus Quarz und Quecksilber geforscht, bis wir schließlich in der Lage waren, mit den größten internationalen Marken konkurrenzfähig zu sein.
Es geht dabei um die Physik: Um eine starke UV-C-Strahlung zu erzeugen, muss man das Quecksilberdampf unter hohem Druck halten. Dadurch wird die Energie auf die Wellenlängen von 254 nm und 365 nm konzentriert. Doch das ist ein empfindlicher Balanceakt.
Mit unserer 2026-Serie halten wir die Leistung sowie die Spannung streng unter Kontrolle. Warum? Weil schon eine Schwankung der Spannung von 5 % dazu führen kann, dass die Elektroden frühzeitig ausbrennen. Um zu verhindern, dass die Lampen unter dem enormen Druck und der Hitze nachgeben, verwenden wir hochwertigen, verstärkten Quarz. Der ist sehr widerstandsfähig.
Außerdem verwenden wir hochreinen synthetischen Quarz – schließlich möchte niemand, dass das Glas im Laufe der Zeit braun oder trüb wird und somit das Licht blockiert, für das man bezahlt hat.
Wir haben außerdem auf die Standardverschlüsse verzichtet. stattdessen verwenden wir verstärkte Endkappen, die dem Stress durch häufiges Ein- und Ausschalten standhalten können.
Aber Vorsicht: Man kann diese Lampen nicht einfach anschließen und vergessen. Man muss auf die Kühlung achten. Diese Lampen erzeugen enorme Mengen an Infrarotwärme. Wenn die Reflektoren staubig sind oder die Lüfter nicht ausreichen, überhitzt die Lampe. Das Quecksilber beginnt dann zu wandern – und die Leistung der Lampe sinkt drastisch.
Was das Einsetzen in Ihr System angeht: Das ist einfach. Wir haben diese Lampen als Ersatzteile konzipiert. Die Abmessungen sowie die elektrischen Anschlüsse entsprechen den weltweiten Standards – Sie müssen also nicht den ganzen Nachmittag damit verbringen, den Ballast neu zu verdrahten. Sie können die Lampen einfach einsetzen – und schon erhalten Sie ein gleichmäßiges Lichtprofil vom einen Ende des Tubus bis zum anderen.
Man kann davon ausgehen, dass die Leistung nach etwa 1.000 bis 2.000 Stunden abnimmt. Sobald die Leistung auf 80 % fällt, sollten Sie die Lampen austauschen. Das ist viel günstiger, als mit einem System voller ungehärteter Harze umzugehen.