
Auf der Druckmesse 2026 fragte niemand, ob die UV-Härtung die dominierende Methode werden würde. Die eigentliche Frage war, welche Module weiterhin zuverlässig funktionieren können, ohne dabei hohe Kosten zu verursachen. Deshalb zogen unsere maßgeschneiderten UV-Lamoden große Aufmerksamkeit auf sich – sie lösen das Dilemma zwischen Kontrolle und Kosten auf.
Wir konzentrieren uns bei der Entwicklung dieser Lampen auf eine stabile spektrale Ausstrahlung sowie eine wiederholbare Energieabgabe. Wir verwenden Hochdruck-Quecksilberdampflampen, wodurch die maximale Strahlungsintensität in den Bereichen 365 nm und 395 nm erreicht wird. Die Effizienz des Reflektors liegt bei mindestens 85 %. Zudem sorgen die dichroischen Schichten dafür, dass die Spektralstruktur so gestaltet wird, dass eine schnelle Oberflächenhärtung möglich ist.
Im Labor beträgt die Strahlungsintensität am Substrat bei einer Bogenlänge von 200 mm 1.200 mJ/cm². Die Lebensdauer der Lampe hält die Leistung innerhalb von 5 % über 5.000 Stunden konstant. Das ist wichtig, wenn es darum geht, die Eigenschaften des Photoinitiators bei verschiedenen Druckverfahren anzupassen. Konsistenz ist hier entscheidend.
Auf der Messe wollten die Drucker Beweise für die Leistungsfähigkeit dieser Lampen unter realen Bedingungen. Unsere Module passen in standardmäßige UV-Retrofit-Slots und liefern eine lineare Leistungsdichte von 120 W/cm – ohne Ozonbildung. Dadurch wird eine schnelle Vernetzung der Materialien erreicht, ohne dass dünne Schichten beschädigt oder klare Materialien gelblich werden.
Das Ergebnis: Die Produktivität steigt, die Anzahl der Ausschussprodukte sinkt, und es wird weniger Energie pro behandeltem Meter verbraucht. Wenn Ihr Betrieb nach schnellen Umstellungen und wiederholbaren Farbergebnissen strebt, bedeutet das kürzere Arbeitszyklen und weniger Unterbrechungen durch den Austausch der Lampen.
Diese Systeme sind so konzipiert, dass sie innerhalb eines bestimmten Preissegments liegen – ohne dass überdimensionierte Lösungen erforderlich sind. Wir erreichen dies, indem wir die Leistungsdichte und die Geometrie des Reflektors anpassen – anstatt einfach mehr Wattleistung zu nutzen.
Die Installation ist einfach – aber machen Sie vorher Ihre Hausaufgaben. Überprüfen Sie Ihre Stromversorgung sowie den Schalterzyklus. Stellen Sie sicher, dass die Lampe zum Dauerlauf-Profil des Druckers passt.
Überprüfen Sie außerdem die thermischen Grenzen Ihres Substrats. Auch mit ozongefreien Quecksilberlampen entsteht immer noch Wärme. Kombinieren Sie das Modul mit einem Radiometer, damit die Härtung von Schicht zu Schicht konstant bleibt.